ST RECORDS

LOVE, LORE, LOWLINESS

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Poles Apart Rise Up

Drei Begriffe, deren Bedeutungen heutzutage kein hohes Ansehen haben. Zu sehr wird man beeinflusst von der allgegenwärtigen Schnelllebigkeit, der chronischen Selbstüberschätzung und der medialen omnipräsenz des Unverstands. Love, Lore und Lowliness kritisiert somit durch Momentaufnahmen des Schaffens und Polaroids von Ruhephasen die hedonistische Menge, ohne larmoyant zu sein - und zeigt ganz nebenbei Stefan Tretau´s Vielseitigkeit auf ST Records.

Katalognummer


ST007

Veröffentlicht am


30. April 2014

Format


Album

[LOVE] Liebe ist im Allgemeinen bekannt als das stärkste Gefühl der Zuneigung und Wertschätzung, die ein Mensch einem anderen entgegenbringen kann. Ein Zustand inniger Haltung und tiefer Verbundenheit, die jedweden Zweck oder Nutzen übersteigt. Ein Gefühl, dass nicht nur Menschen entgegengebracht wird, sondern auch Dingen und Handlungen. Liebe ist eine Erklärung für das Tun in voller Hingabe, fortwährend und immer wieder, unabhängig davon, welche Wertschätzung man erhält.


[LORE] Das Wissen die Dinge zu verstehen und danach sein Handeln auszurichten birgt eine gewisse Anstrengung. Eine Vorleistung, die durch den Verstand aufgegriffen und sich als Lohntüte im Entscheidungsfundus wiederfindet. Die Erwartung ohne viel Aufwand zu bekommen, zu können und zu beherrschen ist dabei das größte Hindernis – nicht die Vollkommenheit des Wissens ist wichtig, sondern die Auseinandersetzung mit der Herausforderung. Wobei auch die dahinsiechende Unwissenheit eine Chance auf das Unerwartete ist.

[LOWLINESS] Demut ist nicht das Missverständnis von der Unterwürfigkeit vor dem Herrn. Ohne dies zu leugnen, hat der Begriff nützlichere Bedeutungen: Bescheidenheit und die Erkenntnis, das Ziel nicht immer als Erster zu erreichen. Fehlende Demut und fehlendes Selbstbewusstsein Demut zu zeigen sind ein Nährboden für Verdrossenheit und Überfall. Denn nur wer den Kopf mal senkt, sieht den Boden, der ihn trägt.


[ALBUM] Ob man diese Ausführungen nun direkt oder indirekt auf das Album und die Musik überträgt, bleibt jedem selbst überlassen. Unabhängig davon wird aber deutlich, was der Antrieb eines solchen Werkes ist: Die Liebe zur Musikschaffung, der Antrieb Neues zu erfahren und die Gelassenheit, dass es kaum jemand hören wird.

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