ST RECORDS

ALTERNATIVES TO SINGULARITY

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Come on Over Sometimes

Nach seinem letzten Album-Erfolg „Yesterday you said tomorrow“ auf Broque Records im Jahre 2011 präsentiert Stefan Tretau nun die nächste Albumveröffentlichung auf seinem eigenen Label ST_Records.

Katalognummer


ST004

Veröffentlicht am


30. September 2013

Format


Album

„Alternatives to Singularity“ ist dabei keine logische Fortsetzung seines bisherigen Schaffens, sondern eine Weiterentwicklung und Lösung von alten Strukturen. Ein Zeugnis von Vielseitigkeit und somit eben auch eine Alternative zur bisher dagewesenen Einzigkeit. Zunächst vergeblich wartet man also auf gerade gesetzte Beats und bekannte Tretau-Arragements, stattdessen erhält man eine wundervolle Mischung aus Electronica, glitchigem Dubstep, Breakbeat und klassischem Deephouse.


Dennoch, ungeachtet seiner temporären Neuorientierung bleibt Stefan sich treu und kombiniert wie zuvor tiefgründige Sounds mit eingängigen Melodien. So wird in „Hacked Japanese Toilet“ eine Bassline derart fluffig mit den gleitenden Sounds des Themas vermischt, der Beat so gefühlvoll verglitcht, daß man sich der Leichtigkeit und Verspieltheit des Stücks nur schwer entziehen kann. Auch bei „How Soon Is Now“ und „Lake On An Island“ überwiegt, trotz des ungenierten Beatgerüsts, die Unbeschwertheit eines sommerlichen Waldspaziergangs.

„Last Soliloquy“ überrascht dagegen mit einer klassischen Drum´n Bass Aufmachung und entfaltet sein Fröhlichkeit durch wunderbar inszenierte Gitarrenaufnahmen, bevor „Pencil Nunchakus“ wie ein satter Fluss zum jazzig angehauchten Rythmus den Albumhang hinunterfliesst. Mit „River as Seen“ und „Now Hangs Framed“ bewegt sich Stefan dann wieder in gewohnten Gefilden. So wechselt er hier leicht von verspieltem Rhodes-House zu dubbig anmutendem Deephouse der klassischen Art.


Direkt im Anschluss eröffnet „Locomotive In Lodz“ rythmisch gleichmäßig und sehr melancholisch das letzte Drittel des Albums, wo auch „Digital Dementia“ durch eine ausgefallene Soundwahl für Wiedererkennungswerte sorgt. Schliesslich ist „Curiosity Sings“ nicht nur der letzte Track des Albums, sondern durch die Freiheit des Synthlaufs und den entspannten Beat auch einen gekonnter Abschluss, der wie eine Erinnerung an eine gute Zeit im Gedächtnis bleibt.

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